Schmerzen im unteren Rückenbereich

Beinahe alle Erwachsenen (60 – 90 %) haben wohl einmal mit Schmerzen im unteren Rückenbereich zu tun gehabt. Wenn die Beschwerden kürzer als einen Monat andauern, spricht man von akuten Rückenbeschwerden. Bei einer Dauer von 1 bis 3 Monaten spricht man von subakuten Schmerzen im unteren Rückenbereich und bei Beschwerden länger als 3 Monaten sprechen wir von chronischen Schmerzen im unteren Rückenbereich (niedrige Rückenschmerzen).

Von den Menschen, die akute Schmerzen im unteren Rückenbereich erlitten, sind die Schmerzen bei der Hälfte innerhalb einer Woche wieder verschwunden und bei 95 % sind die Schmerzen innerhalb von 3 Monaten wieder vorbei. An sich ist die Prognose der akuten und subakuten Schmerzen im unteren Rückenbereich also günstig; sei es, dass die Schmerzen bei der Mehrheit der Patienten auch wieder einmal zurückkommen.

Es gibt verschiedene Arten von Schmerzen im unteren Rückenbereich. Dafür werden verschiedene Begriffe verwendet, wie z.B. Hexenschuss, Lumbago und niedrige Rückenschmerzen.

Die Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbeln, die dem Rückenmark Schutz bieten und dem Rumpf Stabilität verleiht. Der unterste Teil der Wirbelsäule wird auch lumbale Wirbelsäule genannt. Dieser Teil der Wirbelsäule ist oftmals Ursache der niedrigen Rückenschmerzen. Dass Menschen oftmals niedrige Rücken-schmerzen haben, hat zum Teil mit unserer aufrechten Haltung zu tun, die biologisch noch nicht ausgereift ist. Wir haben evolutionär zu schnell mit dem aufrechten Gang begonnen. Jetzt hängt unser gesamtes Gewicht quasi an der Wirbelsäule und gelangt der größte Druck auf den untersten Teil der Wirbel-säule.

Niedrige Rückenschmerzen werden im Allgemeinen unterverteilt in mechanische untere Rückenschmerzen und durch Quetschung verursachte niedrige Rückenschmerzen (also durch einen Bandscheibenvorfall). Mechanische niedrige Rückenschmerzen sind oft die Folge von Überbelastung der Wirbelsäule. Ferner kann Arthrose der Gelenke eine Rolle spielen. Oft werden die Schmerzen durch ganz subtile Schäden an den Gelenken zwischen aufeinanderfolgenden Wirbeln (Facettengelenken), Zwischenwirbelscheiben, Gelenkbändern oder Muskeln der Wirbelsäule verursacht. Bei Schmerzen durch Einklemmen entsteht ein Druck auf die Nerven oder werden die Nerven auf andere Weise geprickelt. Dies ist meistens die Folge von gerissenen oder ausstülpenden Zwischenwirbelscheiben.

Beschwerden und Symptome

  • Die Schmerzen können plötzlich auftreten,
  • Schmerzen können auch Schritt für Schritt langsam zunehmen,
  • Schmerzen im Rücken, oftmals gemein ausstrahlend in das Bein und manchmal sogar bis in den Fuß,
  • Die Schmerzen können immer schlimmer und selbst chronisch werden. Dann sprechen wir von chronischen niedrigen Rückenschmerzen.

 

Ursache

Bei einem Teil der Menschen mit niedrigen Rückenschmerzen ist eine spezifische Ursache anzugeben. Dies kann z.B. ein Bandscheibenvorfall sein (das Hervorstehen der Zwischenwirbelscheibe in Richtung der Nervenwurzel, wobei die Nervenwurzel in Bedrängnis kommt) oder eine erhebliche Verschiebung der Wirbel zueinander oder eine ernsthafte Arthrose.

Bei einigen Patienten mit chronisch niedrigen Rückenschmerzen ist jedoch keine klare Ursache festzustellen. Man spricht dann auch von unspezifischen Rückenschmerzen. Oft ist auf einem Röntgenfoto, einem CT-Scan oder einem MRI-Scan zu sehen, dass es Arthrose- oder Verschleißerscheinungen (degenerative Abweichungen) gibt.

Schmerzen, die sich ausschließend auf den Rücken beschränken, nennen wir Lumbago. In den meisten Fällen ist jedoch eine Ausstrahlung über die Gesäßbacke ins Bein oder oftmals sogar in beide Beine. In dem Fall sprechen wir von Lumboischialgie oder „Ischias“. Oftmals gibt es nur eine Ausstrahlung ohne Rückenschmerzen, dann spricht man von Ischialgie. Die Ursache davon ist meistens ein Bandscheibenvorfall.

Behandlung der Schmerzen

Die Behandlung dieser niedrigen Rückenschmerzen hat sich mit PEA nachweis-lich effektiv erwiesen. PEA reduziert die Schmerzen erheblich ohne Nebenwirkungen, die andere Schmerzmittel wohl haben können. Aus verschiedenen klinischen Studien hat sich gezeigt, dass die Behandlung mit PEA die Schmerzen im Allgemeinen innerhalb von zwei bis drei Wochen verringert.

PEA ist ein hundertprozentig natürliches Produkt. Um das Optimale aus PEA herauszuholen, wird empfohlen, PEA mindestens zwei Monate anzuwenden. Sollten Sie nach einem Monat das Gefühl haben, das PEA noch nicht optimal wirkt, dann können Sie die Dosis eventuell verdoppeln. Die Anwendung von PEA während zwei Monate ist ein realistischer Auswertungszeitraum. Nach diesen zwei Monaten können Sie die folgenden Schritte festlegen. Ein Teil der Patienten kann nämlich langsamer reagieren, weil die Wirkung des PEA über den natürlichen Mechanismus des Körpers stattfindet,.

Die zwei bekanntesten PEA-Produkte auf dem Markt sind PeaPure, produziert von JP Russell Science Ltd., ein Supplement, das weltweit zu bestellen ist en PEA Tabletten, hergestellt von Epitech Group S.r.l., ein italienisches Präparat, das u.a. in Italien und Spanien bei Apotheken erhältlich ist.

Ferner gibt es noch einige Tipps, die dafür sorgen, dass die Chance auf Rücken-schmerzen abnimmt:

  • Sorgen Sie dafür, nicht zu lange in derselben Haltung sitzen oder stehen zu müssen,
  • Sorgen Sie für eine geeignete, nicht zu weiche Matratze und gutes Schuhwerk, laufen Sie z.B. nicht lange auf Pantoffeln,
  • Sorgen Sie für ein gutes Kopfkissen, sodass die Nackenwirbel nachts nicht in

einem Knick liegen.

  • Versuchen Sie abzunehmen, wenn Sie zu schwer sind und dadurch oft Beschwerden mit Ihrem Rücken haben.

Zuviel Gewicht belastet vor allem die untersten Rückenwirbel und erhält die

niedrigen Rückenschmerzen aufrecht.

  • Stärken Sie die Rückenmuskeln mittels Krafttraining, z.B. in einem Fitness-zentrum.

 

Falls doch von niedrigen Rückenschmerzen die Rede ist, dann gibt es neben der Anwendung des natürlichen Schmerzmittels PEA noch andere wichtige Tipps:

  • Bewegung sorgt dafür, dass Sie früher von Ihren Beschwerden erlöst sind. Wer ruht, der rostet! Also: Trotz der Schmerzen müssen Sie sich weiterhin bewegen. Wählen Sie eine ruhige Form: Wandern, Rad fahren oder Schwimmen. Wenn die Schmerzen weniger werden, können Sie sich immer etwas mehr bewegen. Ein Physiotherapeut kann hierbei eine gute Betreuung bieten.
  • Schnell bücken oder schwer heben ist schlecht, wenn man niedrige Rücken-schmerzen hat. Schleppen Sie keine schweren Einkaufstaschen und heben Sie Ihr Kind so wenig wie möglich.
  • Aus dem Bett aufstehen geht folgendermaßen: Rollen Sie sich erst auf die Seite über den Rand und drücken Sie sich dann mit den Armen seitlich hoch.
  • Bettruhe ist meistens nicht nötig, aber oftmals geht es nicht anders, z.B. wenn Sie einen Hexenschuss haben. Bleiben Sie nicht länger als zwei Tage im Bett, anders erschlaffen Ihre Muskeln. Es kann fein sein, mit einem Kissen unter Ihren Knien auf dem Rücken zu liegen.
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