Polyneuropathie

Es gibt viele Patienten, die an Polyneuropathie leiden. Von allen Erwachsenen haben 2 – 8 % Merkmale oder Symptome einer Polyneuropathie. Je älter man wird, desto größer ist die Gefahr einer Neuropathie. Es wird geschätzt, dass allein schon in den USA 15 – 20 Mio. Menschen an diabetischer Poly-neuropathie leiden. Was ist eigentlich eine Polyneuropathie und wie wird sie behandelt?

Beginn der Neuropathie

Eine Neuropathie ist eine Erkrankung, bei der die langen Nerven nach den Beinen, den Füßen, den Armen und den Händen weniger gut funktionieren. Beinahe immer fängt diese Störung in den Füßen an. Man merkt dann zum Beispiel, dass das Gefühl und der Tastsinn in den Füßen weniger wird. Es kann ein Gefühl geben. als ob man auf Sand, auf Wolken oder auf Stacheldraht läuft. Auch kann ein Gefühl der Beklemmung aufkommen, wie eine zu enge Socke oder ein Handschuh. Ein Gefühl, dass die Umgebung nicht mehr gut abgetastet werden kann. Ferner kann ein Schmerz auftreten. Dies sind oftmals lästige, prickelnde, stechende oder brennende Schmerzen. Diese Schmerzen reagieren beinahe nicht auf normale Schmerzmittel wie Aspirin oder Brufen.

Wenn ein einziger nerv befallen ist, heißt dies Mononeuropathie (Mono steht für ‚ein‘); wenn mehrere Nerven angegriffen sind, spricht man von Polyneuropathie. (Poly steht für ‚mehr‘).

Schmerzen bei Polyneuropathie

Neben Gefühlsstörungen können auch Schmerzen auftreten. Diese Schmerzen können brennend oder auf andere Weise gemein sein, als ob auf Stacheldraht oder Brennnessel gelaufen wird. Dies sind Gefühlserfahrungen von denen, die an Polyneuropathie leiden. Eine Polyneuropathie ist hierdurch eine lästige Erkrankung, die die Menschen oftmals durch die tiefen gemeinen Schmerzen in den Füßen verzweifelt macht.

Beschwerden und Symptome von Polyneuropathie

Es können viele Beschwerden und Symptome auftreten: Sowohl aus dem Gefühl als aus der Muskelkraft heraus.

Gefühl: Taube Gefühle, Prickeln, Kitzel, veränderte Gefühle von Tasten und Wärme, Schmerzen und sogar Gleichgewichtsstörungen.

Muskelkraft: Krämpfe, Verlust der Muskelkraft, fremde, kribbelnde Bewegungen in den Muskeln und dünner werdende Muskel.

 

Klinische Formen der Neuropathie: Die Mononeuropathie und die Polyneuropathie

Es gibt zwei Gruppen: die diffuse Polyneuropathie und die Mononeuropathie.

Die diffuse Polyneuropathie ist oftmals von sensibler Art, das Gefühl ist gestört und es sind mehrere Nerven gleichzeitig betroffen. Bei der Mononeuropathie steht meistens der Kraftverlust im Vordergrund und ist/sind nur ein Nerv oder einige isolierte Nerven betroffen. Im letzteren Fall spricht man von ‚Mononeuropathie Multiplex‘.

Definition Polyneuropathie

Polyneuropathie ist eine Erkrankung der Nervenenden in den Armen und Beinen. Die Symptome der Polyneuropathie bestehen aus Gefühlsstörungen und/oder einem Kraftverlust, die in der Regel symmetrisch und mehr an den Beinen als an den Armen vorhanden ist. Meistens beginnen die Symptome in den Zehen oder Füßen.

Oder: Polyneuropathie ist eine Erkrankung der langen Nerven in den Armen und Beinen, links vergleichbar mit rechts, wobei sowohl Gefühlsstörungen als auch Kraftverlust vorkommen können, vor allem an den Enden der Beine und weniger an den Armen.

Ursachen der Polyneuropathie

Es gibt allerlei Ursachen für das Erleiden einer Polyneuropathie, wobei Zuckerkrankheit, Vitamin B12-Mangel, Vitamin B6-Überschuss, übermäßiger Alkoholgenuss, erbliche Erkrankungen oder die Nebenwirkungen der Chemo-therapie am meisten vorkommen.

Wenn eine Neuropathie durch einen Mangel an Vitaminen oder einen chronischen Überschuss verursacht ist, dann ist die Behandlung einfach und eindeutig: Entweder den Mangel an Vitaminen beseitigen oder den Überschuss reduzieren.

Es ist aber nicht immer so einfach. Bei den meisten Formen von Neuropathie ist die Ursache schwieriger zu finden und schwierig zu behandeln. Die häufigste Ursache von Neuropathie, die Zuckerkrankheit, ist im Prinzip nicht so einfach zu behandeln. Es kann gedacht werden, dass bei einer optimalen Behandlung des Zuckers die Neuropathie auch besser wird, aber das ist nicht so. Natürlich ist eine gute Einstellung des Zuckers äußerst wichtig!

Polyneuropathie und PEA

Palmitoylethanolamide (PEA) ist ein natürliches Mittel, das nicht nur die Schmerzen lindert und Entzündungen reduziert, sondern auch ein Stoff, der die Nerven schützt und den Reparaturmechanismus der Nerven unterstützt. PEA ist daher bei jeder Neuropathie ein Mittel, das sicher erwogen werden sollte.

Weil PEA ein hundertprozentig natürliches Mittel ist, wird empfohlen – um das Optimale aus PEA herauszuholen – PEA mindestens zwei Monate anzuwenden. Sollten Sie nach einem Monat das Gefühl haben, das PEA noch nicht optimal wirkt, dann können Sie die Dosis eventuell verdoppeln. Die Anwendung von PEA während zwei Monate ist ein realistischer Auswertungszeitraum. Nach diesen zwei Monaten können Sie die folgenden Schritte festlegen. Ein Teil der Patienten kann nämlich langsamer reagieren, weil die Wirkung des PEA über den natürlichen Mechanismus des Körpers stattfindet.

Die zwei bekanntesten PEA-Produkte auf dem Markt sind PeaPure, produziert von JP Russell Science Ltd., ein Supplement, das weltweit zu bestellen ist en PEA Tabletten, hergestellt von Epitech Group S.r.l., ein italienisches Präparat, das u.a. in Italien und Spanien bei Apotheken erhältlich ist.

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