Karpaltunnelsyndrom (KTS)

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist eine häufig auftretende schmerzhafte Erkrankung, die vor allem bei Frauen nach dem vierzigsten Lebensjahr auftritt. KTS wird durch das Einklemmens eines Nervs (Mittelarmnerv) im Handgelenk, der zur Hand läuft, verursacht.

Beschwerden und Symptome

Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um einen heftigen und oftmals tief (chronischen) Schmerz in der Hand, der oftmals bis zum Ellenbogen und/oder der Schulter ausstrahlt. Es kann auch die Rede von unangenehmen Prickeln und Reizungen in der Hand und im Arm sein. Darüber hinaus kann das Karpal-tunnelsyndrom eine gefühllose Hand oder Finger und Kraftverlust zur Folge haben. In der Nacht nehmen die Beschwerden oftmals in ihrer Ernsthaftigkeit zu, wodurch die Schlaflosigkeit zunimmt. Aber auch tagsüber können Beschwerden auftreten. Nach erheblicher Handarbeit kann eine Verbesserung eintreten. Oftmals kommt das Karpaltunnelsyndrom an beiden Händen vor.

Die Beschwerden können kurz zusammengefasst werden:

  • Heftige und tiefe Schmerzen in der Hand
  • Oftmals Ausstrahlungen der Schmerzen bis zum Ellenbogen und/oder der Schulter
  • In der Nacht nehmen die Schmerzen zu
  • Prickeln und Reizungen in Hand und Arm
  • Gefühllose Hand
  • Taubes Gefühl in den Fingern
  • Verringerte Kraft in der Hand (Dinge fallen lassen)

 

Ursache

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht, indem ein Nerv (der Mittelarmnerv) in Höhe des Handgelenks eingeklemmt wird. Dieser Nerv verläuft vom Unterarm zur Hand.

Der Nerv schwillt durch den anhaltenden Druck an, wodurch der Schmerz zunimmt. Ferner bilden sich durch den Druck Entzündungszellen im Nerven, die sich durch die Schwellung verschlimmern. Durch die ständige Irritation entsteht ein Teufelskreis. Die Schmerzen werden heftiger und können sogar chronisch werden.

Beim Anschwellen des Bindegewebes können Hormone eine Rolle spielen. Das Syndrom tritt nämlich während der Schwangerschaft, dem Übergang und oftmals auch bei einer langsam arbeitenden Schilddrüse und einer Überproduktion von Wachstumshormonen auf. Auch Rheuma und kräftige Handarbeit können eine Ursache sein. Darüber hinaus kann das Syndrom bei Diabetes Melitus (Zuckerkrankheit) auftreten. Sonstige Gründe, wie z.B. ein Knochenbruch, können ebenfalls eine Ursache sein.

Weil der Nerv durch den anhaltenden Druck anschwellt, werden die Schmerzen immer schlimmer. Es bilden sich Entzündungszellen im Nerv und dies verschlimmert die Schwellung. Durch die ständige Irritation entsteht ein Teufelskreis. Die Schmerzen werden heftiger und können sogar chronisch werden.

Diagnose

Oftmals kann die Diagnose KTS bereits auf der Grundlage der Besprechung der Beschwerden gestellt werden. Eventuell kann zur Bestätigung noch eine Nervenuntersuchung vorgenommen werden. (EMG).

Behandlung der Schmerzen

Aus zwei verschiedenen Studien ergibt sich, dass PEA die Schmerzen, aber auch die verschiedenen Symptome bei einem Karpaltunnelsyndrom verringern kann. Auch bei Diabetes. Zudem ergibt sich, dass der Zustand der Nerven, gemessen mittels der Nervenleitungszeit, nach der Behandlung mit PEA erheblich verbessert ist.

Es sind in Prinzip eine Reihe von Behandlungen möglich:

 

  • keine Behandlung, bei geringen Beschwerden oder bei Beschwerden vorrübergehender Art,

 

  • Behandlung mit PEA; PEA hat beinahe keine Nebenwirkungen und hat meistens eine gute Wirkung. PEA ist ein hundertprozentig natürliches Produkt. Um das Optimale aus PEA herauszuholen, wird empfohlen, PEA mindestens zwei Monate anzuwenden. Sollten Sie nach einem Monat das Gefühl haben, das PEA noch nicht optimal wirkt, dann können Sie die Dosis eventuell verdoppeln. Die Anwendung von PEA während zwei Monate ist ein realistischer Auswertungszeitraum, nach diesen zwei Monaten können Sie die folgenden Schritte festlegen. Ein Teil der Patienten kann nämlich langsamer reagieren, weil die Wirkung des PEA über den natürlichen Mechanismus des Körpers stattfindet.

 

Die zwei bekanntesten PEA-Produkte auf dem Markt sind PeaPure, hergestellt von JP Russell Science Ltd., ein Supplement, das weltweit zu bestellen ist en PEA Tabletten, hergestellt von Epitech Group S.r.l., ein italienisches Präparat, das u.a. in Italien und Spanien bei Apotheken erhältlich ist.

 

Falls PEA nach dieser Probezeit von mindestens zwei Monaten nicht den gewünschten Effekt hat, besteht die Möglichkeit für:

  • die Anfertigung einer Schiene, mit der das Handgelenk Ruhe bekommt und die Schmerzen abnehmen können
  • eine Spritze mit Kortison und ein örtlich betäubendes Mittel oder eine Operation.
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