Grippe und Erkältungen

Grippe und Erkältungen: Endlich ein wirksames, sicheres und natürliches Mittel, der körpereigene Wirkstoff Palmitoylethanolamid.

Die Behandlung und Vermeidung von Grippe ist ein heißes Thema. Pharmazeutische Antigrippemittel wie Tamiflu und Relenza haben viele Nebenwirkungen und die Wirksamkeit der Mittel wird bezweifelt. Über Sinn und Unsinn von Impfungen streiten sich die Gelehrten und sogar unter den Experten sehen wir große Meinungsverschiedenheiten. Es gibt nun eine nachgewiesene und natürliche Alternative. In der Augustausgabe (2013) der von PubMed indexierten medizinischen Zeitschrift ‘International Journal of Inflammation’ werden sechs klinische Doppelblindversuche und Placebo-kontrollierte Studien besprochen, die die Sicherheit und Wirksamkeit des natürlichen Supplements Palmitoyethanolamid (PEA) beweisen. In einer Gruppe von mehr als 3000 Personen erwies sich PEA in einer Tagesdosis zwischen 1200 und 1800 mg als wirksame Dosis, um Grippe und Erkältungen zuvorzukommen. Das galt auch für Kinder, selbst für kleine Kinder im Alter von 4 Jahren. Die Studien wurden in verschiedenen englischen Zeitschriften publiziert und kürzlich waren all diese Studien erneut Thema in einer qualitativen Meta-Analyse.

Chronischer Schmerz ist die bekannteste Indikation für dieses Supplement. Diese körpereigene Substanz bremst aber auch außer Kontrolle geratene Entzündungen. Daher die Wirksamkeit bei Grippe und Erkältungen.

Die Wageninger (NL) Hochschullehrer für Ernährung und Pharmakologie, Prof. Renger Witkamp, die Spezialistin für regenerative Heilkunde Dr. Tineke de Boer und der Hochschullehrer für Pharmakologie Prof. Jan Keppel Hesselink haben das Wissen über PEA bei Grippe und Erkältung aufgelistet.

Der Schutzfaktor gegen Grippe beträgt zwischen 40-50%

Aus 6 klinischen Doppelblindversuchen und Placebo-kontrollierten Studien erweisen sich die Sicherheit und Wirksamkeit von PEA bei Grippe und Erkältung. An der ersten Studie nahmen 468 Freiwillige teil, lauter Mitarbeiter der Autofabrik Skoda. Die zweite Studie umfasste 918 Freiwillige, Armeeangehörige zwischen 18 und 20 Jahren. Aus der ersten Studie ergab sich, dass die Einnahme von PEA die Fieberdauer und die Symptome Fieber und Kopfschmerz signifikant verminderten, um 45.5%. Die Gesamtanzahl der Grippetage verminderte sich ebenfalls unter der Einnahme von PEA. Bei den Armeeangehörigen zeigte die Substanz ebenfalls einen messbaren und signifikanten günstigen Effekt auf das Auftreten von Grippe und Erkältungskrankheiten. Die Tabelle unten enthält eine Zusammenfassung der Resultate aus dem Artikel. Alle Studien ergaben einen deutlichen Schutz, nur die sechste Studie war zu klein und die Einnahme von PEA war zu kurz, das ist wahrscheinlich der Grund, warum die Signifikanz nicht erreicht wurde.

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PEA beweist in den Studien einen Schutzeffekt und senkt die Wahrscheinlichkeit einer Grippeerkrankung um 30-60%. Auch vermindert sich die Schwere der Symptome und des Krankheitsgefühls, wenn die Grippe bereits aufgetreten ist. Eine Resistenz des Grippevirus gegen PEA konnte nicht nachgewiesen werden. Die Substanz ist sicher, Nebenwirkungen wurden nicht berichtet. Auch Kinder können den Stoff gebrauchen.

PEA: Entzündungshemmend und schmerzstillend

Inzwischen haben mehr als 400 wissenschaftliche Studien ergeben, dass PEA die körpereigene Abwehr stärkt und das Ausufern von Entzündungen anpackt. PEA ist ein Molekül, das in unseren Zellen entsteht, als eine natürliche Antwort auf Entzündungen und chronischen Schmerz. Sowohl chronischer Schmerz als auch Entzündungen werden dadurch vermindert. So zeigte sich in den letzten Jahren beispielsweise, dass PEA chronische Schmerzzustände, entstanden durch Zuckerkrankheit, Hernien, Karpaltunnelsyndrom und noch eine Reihe anderer Erkrankungen, abklingen lassen kann. PEA ist in diesem Sinn ein wichtiger Baustein des natürlichen Heilungsvermögens unseres Körpers.

Die Einnahme und Dosierung von PEA

Beim ersten Anzeichen von Grippe oder einsetzender Erkältung empfiehlt sich die unmittelbare Einnahme einer relativ hohen Dosis. In den meisten Fällen ist eine Dosierung von zwei Mal täglich zwei Kapseln von 400 mg ausreichend. Fahren Sie damit fort, bis die Symptome völlig abgeklungen sind.

Während der Grippesaison kann es sinnvoll sein, PEA im Hause zu haben und als Erhaltungsdosis einzunehmen, die Dosis kann dann geringer sein, zwei Mal täglich 1 Kapsel von 400 mg.

PEA kann man zusammen mit einem anderen Arznei- oder Schmerzmittel einnehmen, denn es hat keinen unerwünschten Einfluss auf die Wirksamkeit anderer Mittel. Es kann sogar die schmerzstillende Wirkung anderer Schmerzmittel erhöhen, wie neueste Studien zeigen.

Schlussfolgerung und Zusammenfassung

Eine wachsende Personengruppe wünscht weder Impfungen noch chemische und pharmazeutische Grippehemmer. Mit dem Bekanntwerden der Wirkung von PEA bei Grippe und Erkältung wurde ein wichtiger neuer Meilenstein erreicht. Wir schließen mit der Anmerkung eines Artikels über PEA bei Grippe und Erkältung:

Given the results of 6 clinical trials in flu and the common cold, seen in the context of the serious criticism on the efficacy and safety of oseltamivir and zanamivir, PEA should be reconsidered by clinicians as a new treatment modality for the flu and respiratory infections due to its documented efficacy and more importantly its very benign side effect profile. Furthermore, oseltamivir and zanamivir are known to induce resistance; PEA has a very low likelihood of inducing resistance due to its mechanism of action. Finally, the ease of application of PEA offers the possibility to have a quick therapeutic answer ready in case of a flu epidemic, especially in cases of a mismatch between circulating strains and the recommendations from WHO.

QUELLE:

  1. J.M. Keppel Hesselink, Tineke de Boer, Renger F. Witkamp. Palmitoylethanolamide: A Natural Body-Own Anti-Inflammatory Agent, Effective and Safe against Influenza and Common Cold. International Journal of Inflammation Volume 2013 (2013), Article ID 151028, 8 pages http://www.hindawi.com/journals/iji/2013/151028/

 

 

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