Frauenbeschwerden

(Endometriose und Menstruationsschmerzen)

Menstruationsschmerzen können das Leben von Frauen unangenehm machen. Sieben von zehn menstruierenden Frauen leiden hierunter. Dysmenorrhoe (Regelschmerzen) ist der medizinische Begriff für Bauchschmerzen während der Menstruation. Die so genannten primären Schmerzen entstehen infolge des Eisprungs (Ovulation), die primäre Dysmenorrhoe genannt wird. Und die am meisten vorkommenden Ursachen der sekundären Dysmenorrhoe ist die Endometriose. Mehr als eine von zehn Frauen leidet an Endometriose.

Darüber hinaus kommen auch Beckenschmerzen vor, dies durch die übermäßige Prickelns der Beckennerven. Dies wird auch das „Beckenschmerzen-Syndrom“ genannt. Schließlich gibt es auch noch das chronische „Blasenschmerzen-Syndrom“. Diese verschiedenen Schmerzsymptome können auch gemischt vorkommen.

Beschwerden und Symptome

Bei Menstruationsschmerzen:

  • Bauchschmerzen während der Menstruation (primäre Dysmenorrhoe)

 

Bei Endometriose:

  • heftige Bauchschmerzen während der Menstruation (sekundäre Dysmenorrhoe)
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr während und nach der Penetration
  • Schmerzen während des Urinierens und des Stuhlgangs
  • (Chronische) Beckenschmerzen
  • Neuropathische Schmerzen

 

Ursache

Menstruationsschmerzen und Endometriose entstehen während der fruchtbaren Periode bei Frauen.

Die Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der das Gewebe, das sich normalerweise an der Innenseite der Gebärmutter befindet, an Stellen außerhalb der Gebärmutter wächst. Wann Endometriose an Stellen in der Bauch- und Beckenhöhle vorkommt, an denen viele Nerven verlaufen, kann Endometriose diese Nerven antasten. Auch können Nerven einwachsen und daraufhin neuropathische Schmerzen verursachen. In den Endometriosestellen kommt eine erhöhte Konzentration an Mastozyten vor, die eine Entzündungsreaktion verursachen kann und die Nerven empfindlicher machen können.

Diagnose

Das Diagnostizieren von Endometriose ist ziemlich einfach. Die anhaltenden Schmerzen im Becken und dem unteren Rücken sind typische Symptome dieser Erkrankung, ebenso wie die Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs (vor allem während der tiefen Penetration). Es kann vorkommen, dass sich Blut im Urin oder dem Stuhlgang befindet. Dennoch ist die Diagnose erst definitiv, wenn der Gynäkologe mittels einer Endoskopie in die Bauchhöhle geschaut und zur Bestätigung eine Gewebeprobe genommen hat.

Mit neuropathischen Schmerzfragebögen wie dem DN-4 (Fragebogen bei neuropathischen Schmerzen mit 4 Fragen, entwickelt von einer französischen For-schungsgruppe) kann geprüft werden, ob die Schmerzen von neuropathischer Art sind.

Die Diagnose der unverstandenen vaginalen Schmerzen, der Vulvodynia, und des Blasensyndroms sind schwieriger zu stellen. Dies sind Diagnosen, die erst gestellt werden können, nachdem andere Ursachen wie Infektionen, Hautkrank-heiten und Krebs ausgeschlossen sind.

Behandlung

Endometrioseschmerzen sind sehr schwierig zu behandeln. Das wuchernde Gewebe kann mittels einer Operation entfernt werden, aber meistens kommt es wieder zurück. Mit Schmerzmitteln wie Isoprofen werden die monatlichen Blutungen (sogar Magenblutungen) oft heftiger und es können auch Magen-schmerzen entstehen. Allein schon durch die Nebenwirkungen dieser Art von Schmerzmitteln sterben pro Jahr viele Menschen.

Das Erkennen der Schmerzen neuropathischer Art ist sehr wichtig, sodass eine optimale Therapie angeboten werden kann. In den Endometriosestellen kommt eine erhöhte Konzentration an Mastozyten vor, die eine Entzündungsreaktion verursachen kann und die Nerven empfindlicher machen können. So können die neuropathischen Schmerzen entstehen.

PEA bringt das überaktive Gebärmutter- und Nervengewebe zur Ruhe. Es hat einen unterdrückten Effekt auf die aktivierten Mastozyten und wirkt entzün-dungshemmend und schmerzlindernd. Der Wirkungsmechanismus dieses Schmerzmittels schließt sich voll und ganz an den schmerzhemmenden Mechanismus des Körpers an.

Es gibt mehrere Studien über den Effekt des PEA auf Endometriose-beschwerden. Vor allem die Beckenschmerzen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr werden als lästig erfahren und gerade hierauf sind die positiven Effekte des PEA am größten. Abgesehen von der Schmerzlinderung schienen die Endometriose-stellen nach der Behandlung auf Echos auch etwas zurückgegangen sein. Durch die gute Wirkung des PEA konnten auch die anderen Schmerzmittel verringert werden, wodurch oftmals auch die Nebenwirkungen verschwanden.

Echos zeigen überdies an, dass nach der Behandlung mit PEA die Endometriosestellen kleiner wurden.

Ergebnisse sind 2010 und 2011 auf verschiedenen Kongressen unter anderem in Montpellier (39), Parma (40) und Paris (41) präsentiert worden.

PEA ist ein hundertprozentig natürliches Produkt. Um das Optimale aus PEA herauszuholen, wird empfohlen, PEA mindestens zwei Monate anzuwenden.

Sollten Sie nach einem Monat das Gefühl haben, das PEA noch nicht optimal wirkt, dann können Sie die Dosis eventuell verdoppeln.

Die Anwendung von PEA während zwei Monate ist ein realistischer Auswertungszeitraum. Nach diesen zwei Monaten können Sie die folgenden Schritte festlegen.

Ein Teil der Patienten kann nämlich langsamer reagieren, weil die Wirkung des PEA über den natürlichen Mechanismus des Körpers stattfindet.

Die zwei bekanntesten PEA-Produkte auf dem Markt sind PeaPure, produziert von JP Russell Science Ltd., ein Supplement, das weltweit zu bestellen ist en PEA Tabletten, hergestellt von Epitech Group S.r.l., ein italienisches Präparat, das u.a. in Italien und Spanien bei Apotheken erhältlich ist.

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