Diabetes und periphere Neuropathie

Diabetes und periphere Neuropathie

Normal regelt der Körper den Blutzuckergehalt ganz genau über einige Hormone, von denen Insulin das bekannteste Hormon ist. Menschen mit Diabetes machen selbst kein Insulin mehr an und ihr Körper reagiert mehr oder weniger nicht gut auf Insulin.

Die Anzahl der Diabetiker nimmt stetig zu. Durch die Überalterung und die zunehmende Zahl von Menschen mit Übergewicht kann diese Zahl 2025 verdoppelt sein. Dabei haben noch einmal so viele Menschen Diabetes, ohne es selbst zu wissen. Bei Diabetes können mehrere Komplikationen auftreten. Wir beschränken uns hierbei auf die Beschreibung der neuropathischen Schmerzen bei Diabetes.

Beschwerden und Symptome

  • Der Schmerz wird als empfindlich, brennend, bohrend oder prickelnd umschrieben,
  • Die Beschwerden treten hauptsächlich in den Füßen auf,
  • Die Patienten geben an, ein Gefühl zu haben, als würden sie auf Glas laufen oder es würde sie etwas unter der Haut prickeln,
  • Oftmals gibt es auch ein taubes Gefühl in den Zehen, Füßen und manchmal in den Fingern,
  • Häufig kann von schmerzhaften nächtlichen Muskelkrämpfen gesprochen werden.

Ursache

Wenn Diabetiker nicht optimal behandelt werden, tastet die Übermenge an Blutzucker das periphere Nervensystem und die Blutgefäße an. Bei diabetischer Neuropathie scheint eine chronisch milde Entzündungsreaktion im Körper zu bestehen.

Behandlung der Schmerzen

In einer Reihe von Studien mit diabetischen Patienten, die viele Probleme mit neuropathischen Schmerzen hatten, schien die Behandlung mit PEA sinnvoll zu sein. Aus Forschungen hat sich ergeben:

  • dass PEA die Schmerzen lindert dass PEA bei manchen Patienten bewirkt, dass weniger andere Schmerzmittel erforderlich sind,
  • dass PEA die Wirkung anderer Schmerzmittel verstärkt,
  • dass PEA die Nervenkondition verbessern kann; dies ist anhand der Zunahme der Nervenleitungszeit während und nach PEA-Behandlung gegenüber einer Verschlechterung der Nervenleitungszeit bei nicht mit PEA behandelten Patienten gemessen worden.

PEA ist ein hundertprozentig natürliches Produkt. Um das Optimale aus PEA herauszuholen, wird empfohlen, PEA mindestens zwei Monate anzuwenden.

Sollten Sie nach einem Monat das Gefühl haben, das PEA noch nicht optimal wirkt, dann können Sie die Dosis eventuell verdoppeln. Die Anwendung von PEA während zwei Monate ist ein realistischer Auswertungszeitraum. Nach diesen zwei Monaten können Sie die folgenden Schritte festlegen. Ein Teil der Patienten kann nämlich langsamer reagieren, weil die Wirkung des PEA über den natürlichen Mechanismus des Körpers stattfindet

Die zwei bekanntesten PEA-Produkte auf dem Markt sind PeaPure, produziert von JP Russell Science Ltd., ein Supplement, das weltweit zu bestellen ist en PEA Tabletten, hergestellt von Epitech Group S.r.l., ein italienisches Präparat, das u.a. in Italien und Spanien bei Apotheken erhältlich ist.

Diabetischer (schmerzhafte) Polyneuropathie

Die Anzahl der Diabetiker nimmt exponentiell zu. Bei unverständlichen Schmerzen, Brennen und Juckreiz der Füße oder wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie auf Watte laufen, nehmen Sie bitte immer Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf und lassen Sie feststellen, ob Sie an Diabetes leiden.

Beschwerden und Symptome

Bei Diabetes können viele Komplikationen auftreten; eine der Komplikationen ist die diabetische Neuropathie, die Anlass zu Nervenschmerzen, Irritationen, einem widerwärtigem Gefühl an den Füßen, Brennnesselreizungen, einem Gefühl, als ob die Schuhe drücken oder Sie auf Watte laufen, gibt. Diese Neuropathie verursacht also andere Schmerzen und über kurz oder lang auch ein geringeres Gefühl in Zehen, Füßen, Beinen, Finger und Händen. Die erfahrenen Störungen im Gefühl haben die Neigung, am Körper hoch zu steigen. Es beginnt an den Zehen und kann letztendlich die gesamten Beine und Hände betreffen. Die Schmerzen werden u.a. als irritierend und brennend beschrieben. Es können jedoch auch Stiche auftreten. Manchmal fühlt es sich so an, wie das Laufen auf Glasscherben oder wenn etwas unter der Haut kitzelt. Mann nennt dies auch „Ameisenkitzeln“. Der Verlust des Gefühls wird auch mit dem Tragen einer Socke oder einem Handschuh oder einem zu engen Schuh verglichen.

Ursache

Neuropathie kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Diabetes ist die am meisten verbreitete Ursache. Die wichtigste Ursache dieser Form einer Neuropathie liegt wahrscheinlich in einer schlechten Diabeteskontrolle. Leider können auch gut eingestellte Diabetiker eine diabetische Neuropathie entwickeln.

Bei diabetischer Neuropathie scheint eine chronisch milde Entzündungsreaktion im Körper zu bestehen. Der Stoffwechsel der Körperzellen wird nämlich durch die erhöhten Blutzuckerwerte gestört und daraufhin entwickelt sich die Entzündungsreaktion. Es wird auch wohl gesprochen über ‚Silent Inflammation‘.

Diagnose

Diabetische Neuropathie und neuropathische Schmerzen sind einfach zu diagnostizieren. Oftmals ist schon bekannt, dass jemand an Diabetes leidet und wenn sich dann die genannten Schmerzen und Gefühlsstörungen entwickeln, ist eigentlich grundsätzlich die Rede von Neuropathie. Über einen einfachen Fragebogen wie den“ DN-4″ (Fragebogen bei neuropathischen Schmerzen mit 4 Fragen, entwickelt von einer französischen Forschergruppe) kann dann Klarheit über die neuropathische Art der Schmerzen erlangt werden. Ein Neurologe wird höchstwahrscheinlich dieselbe Schlussfolgerung ziehen. Im Zweifelsfall kann noch eine Nervenleitungsuntersuchung (EMG) durchgeführt werden. Mit der EMG-Untersuchung können Funktionsstörungen an vielen Nerven nachgewiesen werden, aber die Abweichungen in den dünnen Nervenfasern sind hier nicht mehr festzustellen. Störungen in diesen Fasern geben gerade die brennenden Symptome.

Auch können die unbewussten Fasern angegriffen sein, die interne Organe in der Funktion unterstützen, wie den Mangen und das Herz. Ist das der Fall, dann sprechen wir von autonomer Neuropathie. Einige der Symptome der autonomen Neuropathie sind Störungen der Magenentleerung, Darmprobleme, niedriger Blutdruck und zudem Herzrhythmusstörungen.

Diese autonomen Störungen sind ziemlich schwierig zu behandeln.

Behandlung

Weil bei der diabetischen Neuropathie von einer Entzündungsreaktion die Rede ist, kann die Behandlung mit dem Entzündungsblocker und Schmerzmittel PEA sehr sinnvoll sein. Aus verschiedenen Untersuchungen nach diabetischer Neuropathie hat sich ergeben, dass PEA die Schmerzen lindern und die Wirkung anderer Schmerzmittel verstärken kann. Darüber hinaus besserte sich in vielen Fällen auch die Nervenkondition. Gegen die Schmerzen hat PEA einen doppelten Wirkungsmechanismus: Es ist schmerzstillend und wirkt gegen die ’stille Entzündung‘, weil es einen Antientzündungseffekt hat. Die stille Entzündung tastet nämlich auch Teile der Nerven an, die dadurch mehr Schmerzsignale abgeben.

Für Komplikationen bei Diabetes, wie der diabetischen Neuropathie, aber auch der diabetischen Retinopathie (Beschädigung der Netzhaut durch Diabetes z.B.) ist es von größter Wichtigkeit, dass der Zucker so gut wie möglich eingestellt wird.

QUELLEN:

Institut neuropahische Schmerzen | Palmitoylethanolamide (PeaPure, PEA Tabletten): Schmerzstillend und entzündungshemmend, die Essenz

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Adiletta S et al | 37.Pregabalin and Palmitoylethanolamide in diabetic neuropathic pain: a randomized clinical trial. Presented at the 34th AISD meeting, 2011, Riccione. | 2011

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Deslo. P. Combination of pregabalin and palmitoylethanolamide (PEA) for neuropathic pain treatment. Pathos, 2010, 17,4:9-14

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